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7.3 Formulare verschicken
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7.3.1
Worum es geht
Stellen wir uns folgende Situation vor: Sie wollen ein Kontaktformular online stellen. Es gibt zwar eine Möglichkeit, Formulare so zu konfigurieren, dass der Inhalt direkt via Email verschickt wird, das jedoch ist nicht optimal. Sie wollen also ein Programm, das die Form-Inhalte auf der Server verarbeitet und an Sie schickt. Sie brauchen einen Form-Mailer. Im Folgenden stellen wir Ihnen ein Programm dazu vor und erklären, wie man es einrichtet.
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7.3.2
Download
Wir verwenden ein weit verbreitetes Standard-Programm aus "Matt's Script Archive". Die Download-Seite finden Sie unter http://worldwidemart.com/scripts/formmail.shtml.
Laden Sie die Zip-Datei herunter und entpacken Sie sie in ein Verzeichnis.
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7.3.3
Installation
Sie haben die Dateien des Scripts entpackt. Nun müssen Sie einige dieser Dateien Ihren Anforderungen entsprechend konfigurieren. Dann können Sie die Dateien hochladen, und alles sollte funktionieren.
7.3.3.1 Script-Konfiguration
Beginnen wir mit der Datei FormMail.pl: Da die Scripts von Matt's Script Archive im Allgemeinen sehr übersichtlich sind, finden Sie alle Variablen, die gesetzt werden müssen, am Anfang des Scripts.
Geändert werden müssen folgende Variablen:
$mailprog: Tragen Sie hier den Pfad zu Ihrem Sendmail-Programm ein. Mit etwas Glück funktioniert der Standard-Eintrag bereits, wenn nicht, wird Ihr Provider Ihnen diesen Pfad gerne mitteilen.
@referrers: Diese Liste legt fest, von welchen Internet-Seiten aus Ihr Form-Mailer benutzt werden darf. Ersetzen Sie die Standard-Vorgaben durch die Domain Ihrer eigenen Seite. Diese Angabe ist wichtig, um zu verhindern, dass andere Seiten Ihren Server missbrauchen.
@recipients gibt an, an welche Email-Adressen Mails verschickt werden dürfen. Auch diese Angabe ist wichtig, um zu verhindern, dass Ihr Form-Mailer zum Spammen missbraucht wird. Wir empfehlen, hier explizit festzulegen, welche Adressen erlaubt sein sollen:
@recipients = ('^webmaster@aboutwebdesign.de');
An den Anfang jeder Adresse sollte ein ^ gestellt werden.
Ihr Script ist damit fertig konfiguriert. Sie können es nun im ASCII-Modus hochladen. Danach muss das Script noch ausführbar gemacht werden, zum Testen immer mit chmod 777. Ihr Form-Mailer ist nun einsatzbereit.
7.3.3.2 Das Formular
Damit ein Form-Mailer überhaupt etwas mailen kann, muss es logischerweise auch ein Formular zum Versenden geben. Wir zeigen Ihnen nun Beispiel-Code für ein solches Formular und erklären im Code mit Kommentaren, was dort passiert:
<form action="/pfad/zum/FormMailer.pl" method="POST">
<!-- An wen wird das Formular geschickt? -->
<input type=hidden name="recipient" value="webmaster@aboutwebdesign.de">
<!-- Betreffszeile der Email -->
<input type=hidden name="subject" value="Nachricht von einem Kunden">
<!-- Wenn folgendes Feld gesetzt wird, erfolgt nach
Verarbeitung der Daten eine Weiterleitung zu
der hier angegebenen URL. Wird das Feld nicht
gesetzt, so wird vom Script eine Meldung
generiert, deren Aussehen sich verändern lässt.
Mehr dazu in der Readme-Datei des Script -->
<input type=hidden name="redirect" value="http://www.xyz.com/to/file.html">
<!-- Sie können festlegen, welche Felder unbedingt
ausgefüllt werden müssen. -->
<input type=hidden name="required" value="email,nachricht">
<!-- Name des Benutzers -->
<!-- Wird direkt in die Von-Zeile der Email integriert -->
Ihr Name: <input type=text name="realname"><br>
<!-- Mail-Adresse des Benutzers -->
<!-- Wird ebenfalls direkt in die Email übernommen -->
Ihre Email: <input type=text name="email"><bR>
<!-- Jetzt kommen die anderen Felder. Davon kann es beliebig
viele geben. Wie sie heißén sollen, ist Ihnen
überlassen -->
Ihre Nachricht: <textarea cols="" rows="" name="nachricht"></textarea>
</form>
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