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2.1 Promotion
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2.1.1
Einführung
Primäres Ziel fast jeder Homepage ist es, Besucher anzulocken - was nützt z.B. der schönste Online-Shop, wenn keine Besucher da sind, die die Produktliste durchstöbern.
Promotion zielt also darauf ab, Ihre Seite bekannter zu machen und damit auch die Zugriffszahlen zu erhöhen. Bevor Sie jedoch Ihre Promotion-Kampagne starten, bedenken Sie bitte, dass hinter jeder Promotion auch immer entsprechender Inhalt stehen muss. Ihr Angebot muss also interessant genug sein, den User auf Ihrer Homepage zu halten. Besonders relevant wird dies, wenn es um die Gruppe der sogenannten "wiederkehrenden Besucher" oder "Stammuser" geht. Diese sind, da in ihrem Verhalten meist "treu", für viele Seiten die wichtigste Benutzergruppe. Eine gute Promotion ist ein guter Anfang, wenn es darum geht, diese Benutzergruppe zu erschließen. Vergessen Sie aber niemals, dass nur Benutzer wiederkehren, die von Ihrer Seite nicht enttäuscht wurden.
Logischerweise sollte also erst dann mit der Promotion begonnen werden, wenn die Site bereits vollständig online ist.
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2.1.2
Suchmaschinen
2.1.2.1 Überblick
Es heißt, dass Suchmaschinen der Schlüssel zu jeder erfolgreichen Promotion-Aktion sind. Nicht ohne Grund, schließlich sind Suchmaschinen das Mittel der Wahl, wenn es für einen Surfer darum geht, passende Informationen zu finden.
Entscheidend für den Erfolg der Suchmaschinen-Promotion sind vor allem zwei Faktoren: die Anzahl der Suchmaschinen, bei denen Sie angemeldet sind, und die Position innerhalb der Such-Ergebnislisten, auf der Ihre Seite letztendlich steht. Denken Sie jedoch nicht, Ihre Seite müsste unbedingt in z.B. 1500 Suchmaschinen zu finden sein - viel wichtiger ist, dass Sie bei den wenigen großen Suchmaschinen eine gute Position haben. Besonderes Augenmerk sollten Sie auf diese Suchmaschinen richten:
| | AltaVistas Anmeldung | Die Anmeldung ist bei den meisten Suchmaschinen kein Problem. Viele verlangen einfach nur die URL Ihrer Homepage, manche (siehe Bild) auch ein bisschen mehr.
An dieser Stelle ist es wichtig, auf den Unterschied zwischen Verzeichnis-Suchmaschinen wie Yahoo und Index-Suchmaschinen wie Google hinzuweisen: Verzeichnisse werden von Menschen erstellt. Das ist auch einer der Gründe, weshalb man mit Yahoo oft schneller zum Ziel kommt als mit Google. Google, eine Index-Suchmaschine, benutzt einen Roboter zur Erstellung der internen Datenbank. Das heißt also, dass Homepages systematisch nach dem Vorkommen bestimmter Wörter durchsucht werden, aber eben leider nicht im Kontext: Roboter sind "dumm". Um den Robotern die Arbeit etwas zu erleichtern, gibt es die Meta-Tags. Die nämlich erlauben es dem Entwickler, bereits im Vorfeld bestimmte Schlagwörter und eine Beschreibung für die eigene Seite festzulegen.
2.1.2.2 Index-Suchmaschinen
2.1.2.2.1 Arbeitsweise
Die Arbeitsweise einer Index-Suchmaschine bzw. des Suchmaschinen-Roboters ist recht simpel: Der Roboter bzw. Spider lädt eine Internet-Seite und beginnt damit, den HTML-Quellcode zu analysieren. Besondere Beachtung schenkt er dabei dem Titel der Seite und den META-Tags. Zusätzlich wird natürlich auch der Body-Teil der Datei analysiert. Gefundene Wörter werden in einer Datenbank gespeichert. Anschließend werden alle Seiten, die von der ursprünglichen Seite gelinkt wurden, vom Roboter verarbeitet - der Zyklus beginnt von vorne.
| | Wer durch Googles Verzeichnis surft, bekommt sogar den PageRank angezeigt. Dieser basiert vermutlich auf der Link Popularity. | Startet nun ein Surfer eine aus mehreren Wörtern bestehende Suchanfrage, wird - vereinfach ausgedrückt - in der Datenbank nach diesen Wörtern gesucht. Seiten, die das Wort enthalten, werden in der Ergebnisliste angezeigt. Die Ordnung der Seiten in der Ergebnisliste ist nicht zufällig: Seiten, die die gesuchten Wörter schon im Titel enthalten, werden weiter oben angezeigt als Seiten, die das Ergebnis nur in einem weiter unten stehenden Textabschnitt enthalten. Neuere Suchmaschinen - so z.B. Google - berücksichtigen bei der Erzeugung der Ergebnisliste auch die sog. "Link Popularity": Je mehr andere Homepages auf eine Seite linken, desto höher wird die Seite in der Ergebnisliste platziert. Da es jedoch ziemlich schwierig ist, auf die Link Popularity Einfluss zu nehmen, ist es ratsam, sich zuerst auf die Optimierung des Quelltextes zu konzentrieren.
Wer Einfluss auf die Arbeitsweise des Roboters nehmen will, kann das mit dem Robots-Meta-Tag tun. Eine andere Möglichkeit ist die Erstellung der Datei robots.txt: die Spider suchen diese Datei im Stammverzeichnis und halten sich (meistens) an Ihre Vorgaben. Interessant wird diese Datei vor allem dann, wenn es darum geht, bestimmte Verzeichnisse vor dem Zugriff der Spider zu schützen:
# Beispiel für robots.txt
User-agent: *
Disallow: /geschuetztes_verzeichnis
2.1.2.2.2 Quelltext-Optimierung
Der erste Schritt bei der Optimierung von Quelltexten ist die sinnvolle Vergabe von Seitentiteln und Keywords. Dass der Seitentitel so gewählt werden sollte, dass auch der Benutzer etwas damit anfangen kann, ist klar - Suchmaschinenoptimierung ist nicht alles! Hinter den eigentlichen Seitentitel können Sie jedoch bestimmte Keywords platzieren:
<head>
<title>Seiten promoten -- Promotion, Site Managment, Suchmaschinenoptimierung, wichtige Suchmaschinen</title>
</head>

Das konsequente Verwenden von Meta-Tags ist der nächste sinnvolle Schritt. Meta-Tags sind grundsätzlich nach einem festen Schema aufgebaut:
<META NAME="Bezeichner" CONTENT="Inhalt">
Obwohl es extrem viele Meta-Tags gibt, sind nur wenige davon in der Praxis wichtig. Die folgende Liste gibt einen Überblick:
- Title
Spezifiziert den Seitentitel
<META NAME="Title" CONTENT="AboutWebDesign.de">
- Description
Kurzer Beschreibungstext. Sollte nicht länger als 200 Zeichen sein.
<META NAME="Description" CONTENT="Online-Magazin für Web-Designer">
- Keywords
Sehr wichtig! Dient zur Angabe mehrerer Schlagwörter, über die die Seite dann gefunden werden kann. Berücksichtigen Sie hier mehrere (eventuell auch falsche, aber wahrscheinliche) Schreibweisen Ihrer Haupt-Themen (z.B. mit oder ohne Bindestrich, "&"-Zeichen anstelle von "und"). Getrennt werden diese Schlagwörter bzw. Keywords durch Kommata.
<META NAME="Keywords" CONTENT="HTML, Web-Design, Webdesign, Tipps">
- Robots
Mit diesem Tag kann man das Verhalten der Suchmaschinen-Roboter steuern. Hier gibt es verschiedene mögliche Werte: follow
signalisiert dem Spider, dass er die auf dieser Seite stehenden Links verfolgen soll, nofollow
bewirkt das Gegenteil. index
sorgt dafür, dass die jeweilige Seite hinterher auch in der Suchmaschine auftaucht, noindex
hat den umgekehrten Effekt. Man kann diese Werte auch kombinieren, getrennt durch ein Komma.
<META NAME="Robots" CONTENT="index, follow">
- Caching verhindern
Dieses Meta-Tag arbeitet nicht mit einem Bezeichner. Verwenden Sie diesen Code, um Proxy-Server am Caching zu hindern:
<meta http-EQUIV="pragma" content="private">
Wollen Sie zusätzlich noch Browser-Caches am Cachen hindern, schreiben Sie
<meta http-EQUIV="pragma" content="no-cache">
Natürlich muss der Browser hier mitspielen, sonst bleibt das Meta-Tag wirkungslos.
- Revisit
Mit diesem Tag kann man versuchen, Spider nach einer bestimmten Anzahl von Tagen zur Rückkehr und Neuverarbeitung zu bewegen. Meist wird diese Angabe jedoch von den Spidern schlichtweg ignoriert.
<META NAME="revisit-after" CONTENT="5 days">
- Weiterleitung
Dieses Tag realisiert die Weiterleitung zu einer anderen Seite. Im Gegensatz zu JavaScript-Weiterleitungen ist diese Lösung recht Plattform- und Browser-übergreifend einsetzbar. Auch hier wird kein Bezeichner im herkömmlichen Sinn verwendet.
Dieses Beispiel leitet nach 5 Sekunden zur Seite "nextpage.html" weiter:
<meta http-equiv="refresh" content="5; URL=nextpage.html">
- Herausgeber/Copyright
So machen Sie deutlich, wer der Herausgeber der HTML-Seite ist und bei wem das Copyright liegt:
<META NAME="publisher" CONTENT="Anke Müller">
<META NAME="copyright" CONTENT="Heinz Müller">
Hinweis: natürlich haben Sie auch Anspruch auf Ihr Copyright, wenn Sie nicht explizit darauf hinweisen. Dieses Meta-Tag ist nur eine Möglichkeit, das eigene Copyright zusätzlich zu betonen.
- Sprache
Sprechen Sie Deutsch? Wenn ja, verwenden Sie dieses Tag:
<META NAME="content-language" CONTENT="de">
- Angaben für FireBall
Die Suchmaschine FireBall kennt zusätzlich diese Tags:
Thema:
<META NAME="page-topic" CONTENT="Modelleisenbahnbau">
Art der Seite (z.B. Katalog, Private Homepage oder Statistik):
<META NAME="page-type" CONTENT="Anleitung">
Benutzergruppe:
<META NAME="audience" CONTENT="Schüler, Maschinenschlosser">
- Angaben für Google
Auch der Roboter von Google kennt zusätzliche Meta-Tags:
Google beachtet keine Meta-Tags, leider wird auch die praktische Description nicht angezeigt. Stattdessen bekommt der suchende Surfer einen Ausschnitt vom Inhalt der Seite zu sehen. Wer das nicht möchte, verwendet folgenden Code:
<META NAME="GOOGLEBOT" CONTENT="NOSNIPPET">
Wer das Google-interne Caching verhindern möchte, kann dieses Tag benutzen:
<META NAME="GOOGLEBOT" CONTENT="NOARCHIVE">
Wiederholen Sie wichtige Schlagwörter eventuell auch im Text, bevorzugt innerhalb von Überschriften. Diese sollten dann natürlich auch HTML-konform z.B. mit dem h1-Tag ausgezeichnet werden.
Achten Sie auch darauf, möglichst auf Frames und JavaScript (zur Generierung von Inhalten) zu verzichten. Wenn das unmöglich ist, setzen Sie auf jeden Fall das noframes-Tag ein.
2.1.2.2.3 Brückenseiten
Eine besonders raffinierte und effiziente Form der Quelltext-Optimierung stellen die sog. "Brückenseiten" dar. Eine Brückenseite ist eine HTML-Datei, die extra für Suchmaschinen konstruiert wurde. Menschliche Besucher bekommen diese Seite nie zu sehen, die Datei wird aber bei möglichst vielen Index-Suchmaschinen separat angemeldet. Sinn der Übung: Dadurch, dass man bei einer Brückenseite alle Register der Quellcode-Optimierung ziehen kann, ohne dabei auf Surfer achten zu müssen, wird die Suchmaschinen-Anmeldung effizienter.
2.1.2.2.4 Besondere Suchmaschinen
Google ist inzwischen wohl eine der bekanntesten Suchmaschinen überhaupt. Eine Anmeldung bei Google ist also Pflicht. Besonderheit: Google berücksichtigt die Link Popularity besonders stark.
AltaVista ist eine der ältesten Index-Suchmaschinen. Eine Anmeldung lohnt sich, auch wenn die inzwischen ziemlich kompliziert geworden ist: Um zu verhindern, dass Seiten automatisch von einer Eintragungs-Software angemeldet werden, muss man auf dem Bildschirm erscheinende Buchstaben in ein Textfeld eintragen. Eintragungs-Software kann die Buchstaben natürlich (noch) nicht automatisch erkennen - Menschen aber leider auch nicht immer, denn die Buchstaben sind oft so verzerrt, dass eine klare Identifikation gar nicht mehr möglich ist.
Fireball wird im deutschen Sprachraum ziemlich gerne genutzt. Einmal abgesehen von den besonderen Meta-Tags gibt es bei Fireball noch eine Besonderheit: Der Fireball-Spider achtet besonders auf die Datei-, Verzeichnis- und Domain-Namen. Wenn also bei Fireball nach "Computerspiele" gesucht wird und Ihre Domain zufällig "computerspiele.de" heißen sollte, landen Sie in der Ergebnisliste sicherlich ganz vorne.
2.1.2.3 Kataloge
2.1.2.3.1 Allgemeines
Kataloge, oder auch "Verzeichnis-Suchmaschinen" genannt, bringen oft mehr Besucher auf die Internet-Seite als Index-Suchmaschinen. Daher ist es besonders wichtig, bei Yahoo, dem wohl bekanntesten Katalog der Welt, eingetragen zu sein. Manche Rubriken bei Yahoo haben vor dem Beginn der eigentlichen Linkliste noch einen "Beliebteste Sites"-Abschnitt. Dort aufzutauchen, ist natürlich besonders interessant.
Da die Kataloge in fast allen Fällen manuell erstellt werden, lassen sich diese Suchmaschinen auch nicht mit z.B. Brückenseiten "betrügen". Sie müssen also wirklich Qualität und gute Inhalte vorweisen können, um überhaupt erst aufgenommen zu werden.
| | Nur wenige Suchmaschinen fordern so umfangreiche Angaben wie Yahoo | 2.1.2.3.2 Besonderheiten bei der Anmeldung
Sie können davon ausgehen, dass alle Ihre Angaben überprüft werden. Im Endeffekt bedeutet das, dass z.B. das Feld "Beschreibung" bei der Yahoo-Anmeldung lediglich ein Feld für einen Vorschlag an die Yahoo-Redakteure ist. Es ist nicht selten, dass Seiten im Endeffekt mit einer ganz anderen Beschreibung eingetragen werden. Trotzdem sollten Sie sich ein paar griffige Beschreibungssätze und passende Keywords einfallen lassen - denn wenn die Redakteure von Yahoo merken, dass ein Anmelder geschlampt hat, sinkt wohl die Wahrscheinlichkeit, in den Katalog zu kommen.
2.1.2.3.3 Besondere Kataloge
Yahoo ist der unangefochtene Spitzenreiter. Angeblich nutzen 60% der Internet-Surfer Yahoo - ein Eintrag dort ist sehr wichtig!
LookSmart verfolgt ein sehr interessantes Konzept: man erstellt dort einen Katalog und vermietet die Daten. So wird z.B. AltaVista mit LookSmart-Daten gefüttert. Leider kostet eine Anmeldung bei LookSmart Geld - ab ca. 150 EUR ist man dabei, wenn die eigene Seite sehr schnell aufgenommen werden soll, kostet's doppelt so viel. Mehr Informationen dazu unter Looksmart.com.
Open Directory ist ein Katalog, der ausschließlich von Freiwilligen aktualisiert und gewartet wird. Die Daten- und Benutzerbasis wächst ständig, eine Anmeldung dort lohnt sich.
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2.1.3
Sonstige Promotion-Methoden
2.1.3.1 Linktausch
Der Linktausch ist wohl die älteste und bekannteste Form der Promotion. Richtig eingesetzt, ist er effizienter als fast alle anderen Methoden.
Achten Sie darauf, Ihre Links bei den richtigen Seiten unterzubringen: Gut eignen sich thematisch verwandte Pages und Sites mit viel Traffic. Versuchen Sie, den Webmaster Ihrer Partnerseite zu überreden, nicht nur einen Link, sondern auch einen kleinen Text zu Ihrer Seite online zu stellen - das erhöht die Wirksamkeit beträchtlich.
Den Linktausch gibt es in verschiedenen Variationen: eine Variante ist z.B. der Button-Tausch, bei dem die jeweiligen Partner eine kleine Grafik im Format 88x31 einbinden.
2.1.3.2 Banner-Exchange
Banner-Exchange bedeutet "Banner-Austausch" und beruht auf Gegenseitigkeit: Sie blenden das Banner Ihres Partner ein, er blendet dafür Ihres ein. Es gibt viele automatische und kostenlose Systeme, die das erleichtern: So ist es z.B. möglich, den Banner Exchange zu automatisieren, auch so, dass Ihre Banner auf verschiedenen Internet-Seiten angezeigt werden. Im Gegenzug müssen Sie dann natürlich auch die Banner verschiedener Seiten akzeptieren.
Beim Banner-Exchange über automatische Systeme wird viel getrickst, zudem können Sie nicht endgültig festlegen, welche Banner nun bei Ihnen angezeigt werden. Stellen Sie sich den Schaden für Ihr Image vor, wenn auf einmal nur noch Sex-Banner bei Ihnen eingeblendet werden.
2.1.3.3 Bannerwerbung
| | Auch der Spiegel setzt auf Bannerwerbung, hier zu sehen beim Heise Newsticker | Die Bannerwerbung funktioniert nach einem simplen System: Sie zahlen dafür, dass Ihr Banner auf einer anderen Seite angezeigt (eine Einblendung = Ad View) wird. Vor dem Zusammenbruch des Internet-Werbemarkts war ein TKP (Preis für 1000 Einblendungen) von 30 EUR und mehr durchaus üblich, heute ist es wesentlich weniger.
Manche Banner-Systeme (auch hier wird viel mit Automatisierung gearbeitet) erlauben eine erfolgsbasierte Abrechnung: Nur, wenn auch tatsächlich auf das Banner geklickt wird (Ad Click), müssen Sie auch zahlen.
2.1.3.4 Werbung in Foren
Forensysteme sind ein perfekter Platz, Ihre Werbung zu verbreiten. Auch das Usenet als wohl weltgrößtes "Forensystem" ist dafür prädestiniert. Der Nachteil ist, dass die entsprechenden User sehr schnell verärgert reagieren, wenn versucht wird, mit "billigen Methoden" eine URL bekanntzumachen. Ein Cross-Posting in verschiedene Foren bzw. Newsgroups ohne wirklichen Inhalt wird garantiert mit Ablehnung beantwortet.
Wer die Sache jedoch intelligenter angeht, hat gute Erfolgschancen: Wieso erwähnen Sie nicht einfach Ihre URL unter jedem Artikel, den Sie im Forum verfassen? Oder beantworten Sie eine Frage mit einem Deep-Link auf Ihre Homepage. Die gelinkte Seite sollte dann natürlich auch die Antwort enthalten...
2.1.3.5 Email
Die Email ist ein ideales Medium, Ihre URL zu verbreiten. Email-Direktwerbung ist in Deutschland jedoch verboten, vermeiden Sie Spam-Aktionen also auf jeden Fall!
Recht effizient ist es, Werbung in Newslettern zu buchen. Besonders gut funktioniert das, wenn die Anzeige nicht nur einen Link, sondern auch eine Kurzvorstellung Ihrer Site enthält. Weitere Vorteile: Die Zielgruppe ist meist genau bekannt.
2.1.3.6 Herkömmliche Werbung
Natürlich ist es auch möglich, Ihre Homepage in anderen Medien zu promoten: Fernseh-Spots oder Radio-Werbung sind durchaus interessante Alternativen, sofern Sie über entsprechende finanzielle Mittel verfügen.
Wenn Ihre Homepage bereits online ist, nutzen Sie jede verfügbare Werbefläche: so sollte z.B. die URL auf keiner Visitenkarte eines Mitarbeiters fehlen, genauso wenig wie z.B. im Briefkopf, auf Rechnungsformularen, auf Werbegeschenken etc.
2.1.3.7 Printmedien
Es gibt einige speziell auf Surfer zugeschnittene Zeitschriften, so z.B. die "com!" oder auch das "Internet Magazin". Diese Magazine stellen regelmäßig empfehlenswerte Seiten vor - versuchen Sie, dort zu erscheinen. Auch eher klassische Zeitungem sind im Netz vertreten, oft mit einem selbstständigen Angebot. Auch dort werden gerne Seiten vorgestellt, dort aufzutauchen, lohnt sich also ebenfalls.
Der Anfang jeder Pressearbeit sind gut gepflegte Kontaktadressen. Nur, wenn Sie wissen, an wen Sie sich wenden müssen, können Ihre Mitteilungen Erfolg haben.
Es ist davon auszugehen, dass eine "herkömmliche" Pressemitteilung in Papierform eher einen Eindruck von Seriösität und Professionalität erweckt als eine Email. Dass diese Aussage nicht allgemeingültig ist, liegt wohl vor allem an den durchaus unterschiedlichen Einstellungen von Redakteuren zum Thema "neue Medien".
Die eigentliche Pressemitteilung, egal, ob gedruckt oder elektronisch, sollte nur die wesentlichen Aspekte hervorheben. Langweilen Sie Ihre Empfänger nicht - nur, wenn Sie etwas wirklich Interessantes anzubieten haben, lohnt sich der Versand einer solchen Mitteilung. Wenn Sie dagegen für jede winzige Design-Änderung eine Meldung verschicken, werden Sie schnell ignoriert.
Vermeiden Sie Fehler, die von Unprofessionalität zeugen: Rechtschreibfehler sind ein absolutes Tabu, genauso wie extreme Übertreibungen. Versuchen Sie, auch das Layout der Mitteilung klar zu gestalten.
Machen Sie es Journalisten leicht, über Sie zu berichten: Journalisten brauchen, unabhängig vom Inhalt der Pressemeldung, oft zusätzliche Informationen, so z.B. Zahlen und Fakten. Eine gut gepflegte Presse-Sektion auf Ihrer Homepage sollte diese Informationen enthalten. Denkbar wäre auch ein Foto des Geschäftsführer bzw. Gründers oder eine Sammlung aller bisher herausgegebenen Pressemitteilungen. Achten Sie auch darauf, die URL dieser Seite in all Ihren Sendungen an die Presse unterzubringen, und sei es nur im Briefkopf.
2.1.3.8 Geschenke/Gewinnspiele/Gratisleistungen
Wenn Sie ein Gewinnspiel veranstalten oder sogar (ohne Gewinnspiel) etwas zu verschenken bereit sind (das könnten z.B. eine kostenlose Software oder eine Sammlung von Informationstexten sein), ziehen Sie damit mit Sicherheit Besucher an.
Achten Sie aber darauf, hier nicht mit dem Rest Ihres Angebots zu brechen: Ein Webdesigner sollte keine Blumentöpfe, sondern z.B. Designvorlagen verschenken. Wichtig ist meist auch, dass die Besucher gebunden werden, also wiederkommen: Ihre Geschenke sollten also genau die Zielgruppe ansprechen, die Sie auf Ihrer Homepage am liebsten sehen würden.
Wenn Sie schon etwas verschenken, dürfen Sie auch eine kleine Gegenleistung fordern: eine Mini-Umfrage zum Beispiel. Die gesammelten Email-Adressen lassen sich u.U. auch im Nachhinein noch gut verwenden. Voraussetzung: die Nutzer müssen dem vorher zugestimmt haben. Eine kleine Checkbox (z.B. "Ich bin mit der Nutzung meiner Adresse für Werbezwecke einverstanden") reicht dazu aus. Inzwischen gilt es als guter Stil, diese Checkbox standardmäßig zu deaktivieren.
Achten Sie bei jeder der oben beschriebenen Aktionen darauf, seriös zu wirken. Wenn Sie ein Gewinnspiel veranstalten, könnten Sie z.B. Namen von bisherigen Gewinnern veröffentlichen, um zu beweisen, dass Sie die Gewinne auch wirklich verteilen. Vermeiden Sie auch den Eindruck eines orientalischen Basars, mischen Sie also nicht Gewinne und Geschenke aus vollkommen verschiedenen Themengebieten.
Mit Glück können Sie es sogar in einen speziellen Online-Katalog wie kostenlos.de schaffen - ob Sie das überhaupt wollen, müssen Sie sich allerdings gut überlegen.
2.1.3.9 Awards
| | Der Webtip ist einer der lohnendsten Awards | Inzwischen ein beliebtes Ritual im Internet: die Vergabe von Awards, Auszeichnungen für besonders gelungene Websites. Wer den richtigen, also einen möglichst bekannten und anerkannten, Award erhält, wird mit viel Traffic belohnt. Viele Webmaster treiben mit der Award-Vergabe jedoch Schindluder und sehen sich die Seiten, die sie auszeichnen, nicht einmal an. Solche Awards sind wirkungslos.
Besonders interessant für Webmaster sind diese Awards:
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2.1.4
Besucherbindung
Jede Promotion-Maßnahme ist wirkungslos, wenn Besucher einmal kommen, danach jedoch nie wieder. Daher gehört es zu einem erfolgreichen Promotion-Konzept, für wiederkehrende Besucher zu sorgen, die Surfer also sozusagen an die Site zu "binden".
2.1.4.1 Grundsätzliche Maßnahmen
Die grundlegenden Maßnahmen sind einfach: Für eine gute Usability, ein ansprechendes Design und interessante Inhalte sorgen. Wer zusätzlich dazu auch noch einige aktuelle, ständig aktualisierte Inhalte anbietet, der erhöht die Frequenz, mit der Besucher wiederkehren.
2.1.4.2 Newsletter
Der Newsletter ist eine ausgezeichnete Methode, Besucher an die eigene Seite zu "erinnern": Wer einen Newsletter anbietet, darf lang- bis mittelfristig mit deutlich höheren Besucherzahlen rechnen.
Wichtig bei einem Newsletter sind in erster Linie folgende Aspekte:
- Regelmäßiges Erscheinen
- Interessante Inhalte: sowohl Hinweise auf neue Inhalte Ihrer Homepage als auch Newsletter-eigene Inhalte
- Garantien für den Surfer: S o z.B. die Garantie, dass die Email-Adressen der Interessenten nicht weitergegeben werden.
- Verwendung allgemeingültiger Standards - HTML-Newsletter sind erst einmal tabu, 80 Zeichen Zeilenbreite sollten nicht überschritten werden
Vergessen Sie nicht, an den Anfang jedes Newsletters ein brauchbares Inhaltsverzeichnis zu stellen. Die einzelnen Kapitel sollten dann optisch gut sichtbar getrennt werden (Absätze, Linien aus Gleichzeichen), um ein Überfliegen der Texte zu ermöglichen. Wenn Sie Zeit haben, können Sie ja Ihr Logo einmal in ASCII-Text-Grafik umsetzen und das dann an den Anfang Ihres Newsletters stellen. Mehr ist leider mit Text-Emails im Moment nicht möglich.
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