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5.1 Einleitung
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5.1.1
Einführung
Das Kapitel "Design-Praxis" beschäftigt sich mit sehr konkreten Ansätzen zu guten bzw. besseren Designs. Wenn Sie im Kapitel "Design-Theorie" vergeblich nach praktischen Tipps und Beispielen gesucht haben: hier werden Sie fündig. Nacheinander gehen wir auf wichtige Technologien wie Tabellen und Formulare ein, erklären dabei, was wie möglich ist. Aber auch Methoden wie die Gestaltung von Sitemaps und Webrides kommen nicht zu kurz.
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5.1.2
Probleme beim Design
Viele - besonders eher konventionell orientierte - Designer stoßen auf Probleme, wenn sie das erste Mal eine Internet-Seite gestalten wollen. Diese Probleme existieren, es gibt keine Patentlösungen - das heißt, Sie als Webdesigner müssen sie akzeptieren, anstatt einen sinnlosen Kampf gegen Windmühlen zu führen.
Konkrete Hürden sind oft:
- Die Größe. Web-Designer haben einen ziemlich beschränkten Platzbereich zur Verfügung.
- Die Inkompatibilität. Pixelgenaue Layouts gibt es nicht, und wenn doch, dann meist nur für ein oder zwei verschiedene Browser.
- Die Bandbreite. Solange Breitbandzugänge noch kein Standard sind, sind Multimedia-Shows im Web eher unsinnig.
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5.1.3
Flexibilität als Lösung
Der Grund für diese "Hürden" ist schnell gefunden: das Web wurde nie als pixelgenaues Medium, als gigantische Litfasssäule oder als Fernseh-Ersatz konzipiert. Pixelgenaue Layouts sind praktisch unmöglich, weil das zugrundeliegende Arbeitsmittel dafür, die Tabellen, nie als pixelgenaues Etwas gedacht waren.
Der kluge Designer sucht also den Mittelweg anstelle des perfekten Wegs und nimmt das Web als das, was es ist. Er versucht, eine Site auf so vielen Betriebssystemen und in so vielen Browsern wie möglich annehmbar aussehen zu lassen. Er akzeptiert, dass das Web ein Informations-Medium, und damit im Wesentlichen auch ein Text-Medium, ist. Der kluge Designer ist flexibel.
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